Tägliche Routine, nicht zu verwechseln mit regelmäßiger, wiederkehrender Ablenkung, ist wichtig um Ihr Gehirn zu entlasten und gleichzeitig produktiver zu arbeiten.

Ablenkung

In das Feld der regelmäßigen, wiederkehrenden Ablenkung fallen die zahlreichen Informationssysteme, die uns Tag für Tag sofort benachrichtigen, wenn es etwas Neues gibt. Haben Sie einmal probiert, diesen Benachrichtigungen Stand zu halten und ihre Arbeit konzentriert fortzusetzen? Wie oft erwischen Sie sich beim Griff zum Smartphone, dem Blick auf die Smartwatch oder Monitor, wenn wieder eine neue E-Mail eingetroffen ist?

Diese Flut an Informationen nimmt so stark zu, dass sie als Routine wahrgenommen werden kann. Es ist keine bewusste Routine, die Sie sie nicht selbst gestalten, sondern sie sich von alleine ergibt. In diesen Situationen springen Ihre Gedanken von einem Thema zum nächsten. Sie kommen nicht zur Ruhe, leben nicht im Hier und Jetzt und am Ende des Tages fragen Sie sich, was sie eigentlich geschafft haben.

Bei der Gestaltung und Durchführung der eigenen täglichen Routine geht es vor allem um Selbstkontrolle, sich nicht von unwichtigen Dingen ablenken zu lassen, und Eigenorganisation.

Selbstkontrolle

Wie gewinne ich an Selbstkontrolle? An Selbstkontrolle gewinnen Sie unter anderem durch ein erhöhtes Bewusstsein, Achtsamkeit sich selbst gegenüber, Meditation und Regenration. Gönnen Sie sich eine Pause. Schalten Sie bewusst ab – zum Beispiel Ihr Smartphone oder Ihren E-Mail-Client. Sie müssen nicht Rund um die Uhr erreichbar sein. Es sei denn Sie arbeiten bei der Feuerwehr.

Achten Sie auf sich selbst. Achten Sie einmal darauf, wie oft Sie am Tag zu Ihrem Smartphone greifen. Es heißt, eine Ablenkung kostet 10-20 Minuten, um zum vorherigen Kozentrationslevel zurück zu kehren. Zeit, die Sie nicht produktiv nutzen. Meistens kommt innerhalb dieser 10-20 Minuten irgendein weiterer Störfaktor hinzu. Was bedeutet das? Ihre Arbeit wird oberflächlich. Wenn Ihre Arbeit oberflächlich wird, sinkt Ihre Produktivität, Sie machen mehr Fehler, Sie werden leicht ersetzbar – ob durch Mensch oder Maschine sei dahin gestellt. Fakt ist an dieser Stelle, dass sich die Maschine besser konzentrieren würde – und dadurch mehr schafft als Sie.

Tägliche Routine

Was Ihnen hilft, Ihre Produktivität zu steigern, ist eine bewusste, tägliche Routine. Diese kann direkt nach dem Aufstehen anfangen. Das Frühstück genießen, mit dem Hund spazieren gehen, die Zeitung lesen. Machen Sie bereits? Tatsächlich, mit oder ohne Ablenkung?

Eine tägliche Routine kann auch beginnen, wenn der PC hochgefahren ist. E-Mails checken, Online-Banking prüfen, Blog #1, Blog #2 und Blog #3 nach Neuigkeiten sichten. Hierbei hilft es, sich seine Browser-Bookmarks in der gewünschten Reihenfolge abzuspeichern – und diese Reihenfolge beim Sichten einzuhalten.

Produktivität steigern

Entwickeln Sie sich eine tägliche Routine, um die Tätigkeiten innerhalb dieser hochkonzentriert, fokussiert und ohne Ablenkung durchzuführen. Sie werden schnell merken, wie Sich dadurch Ihre Produktivität steigert, Sie sich weniger gestresst fühlen und glücklicher werden.

Überprüfen

Tägliche Routine heißt nicht, zwangsläufig monatelang das gleiche zu machen und sie nicht zu hinterfragen. Überprüfen Sie regelmäßig Ihre tägliche Routine und passen Sie diese an. Zum Beispiel alle 4 Wochen mit den Fragen „Ist der Blog noch interessant für mich?“, „Bringt mich das weiter?“ oder „Hilft mir das, glücklicher zu werden?“

Ebenso wichtig wie eine tägliche Routine, ist jeden Tag etwas zu tun, dass man noch nie gemacht hat.