Zuhören

„Zuhören“ ist eine wichtige Eigenschaft guter Führungskräfte.

Mir selbst fällt es schwer. Zu oft verfalle ich in bestimmten Situationen in einen Redefluss, um meine Gedanken und Ideen zu vermitteln – ohne Gesprächspause. Man nennt dies auch Cowboy-Kommunikation „peng peng“.

Wenige Minuten später ärgere ich mich dann über meine Verhaltensweise. Denn ich hätte viel mehr Informationen aus dem Gespräch holen können, wenn ich meinen Gegenüber hätte mehr sprechen lassen und selbst einfach nur zuhöre.

Wie besser werden?

Wieder einmal geht es um das eigene Bewusstsein. Ich klebte mir Zettel an den Monitor, an die Haustür, höre Bücher über Kommunikation. Ich trainere, um jeden Tag besser zu werden.

Nicht unterbrechen

Kennen Sie das? Sie haben einen Gedanken zum Gesagten und unterbrechen Ihren Gesprächspartner? Unglücklich! Ich mache mir Notizen zu dem Gesagten. Positiver Nebeneffekt? Ich schenke damit Wertschätzung.

Fragen stellen

Sie wollen etwas sagen? Formulieren Sie es in einer Frage statt in einer bewertenden Aussage zum Gesagten. Sie lösen weitere Denkprozesse aus und bringen noch mehr Informationen ans Licht. Sie steigern dadurch den Wert des Gesprächs.

Pausen machen

Wurde viel erzählt? Einfach mal einen Pause machen. 5 Sekunden innehalten und nichts sagen. Die Ruhe bringt Ordnung und Entspannung in das Gespräch.

Geduld

Ein wichtiger Punkt beim Zuhören ist die Geduld. Die innere Ruhe zu haben, geduldig zuzuhören und abwarten zu können.

1/3 Reden, 2/3 Zuhören

Woran erkenne ich einen guten Zuhörer? Ein Indikator ist, das Verhältnis von Reden und Zuhören. Im Allgemeinen heißt es, dass 1/3 Reden zu 2/3 Zuhören in einem guten Verhältnis stehen. Können Sie das bestätigen?

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